Logo KVV
Logo KVV
Aktuell
Termine
Leitbilder
Rückblick
Heilquellen
Historie
Kontakt
Impressum
KVV Bad Honnef e.V.
Rathausplatz 2 - 4
53604 Bad Honnef
Fon 02224.9 88 27 46
Fax 02224.9 88 37 75
info(at)kvv-badhonnef.de
Navigationspunkt

            Chronik des KVV
Der KVV und Honnef einst und heute!

(Gleichzeitig der Versuch einer Antwort auf die Frage, warum gibt es den KVV auch im Jahre 2005 noch?)
                                                                                                
                                                                                                                              

Aus der Postkartensammlung von Martin Maus. Herzlichen Dank!  

Einst war der Kur- und Verkehrsverein die wichtigste Adresse für den Gast, sei er aus Köln, aus London oder aus Petersburg hier angereist. Wollte man ins deutsche Nizza am Rhein, so erkundigte man sich erst einmal beim KVV-Bad Honnef, wo man fürs Wochenende oder auch für eine oder gar 2 Wochen, den gewohnten Komfort nicht vermissend, in angenehmer Atmosphäre entspannen und Kuren konnte. Heute ist der Kur- und Verkehrsverein notwendiger denn je, auch wenn er nicht mehr wie ehedem dem Gast in erster Linie bei der Suche nach einer Unterkunft behilflich ist. 

Heute ist es wichtig, Gästen, Stadt und Bürgern eine Anlaufstelle zu bieten, um alle Kräfte zu koordinieren, die das Leben und den Aufenthalt in Bad Honnef allen Bürgern und Gästen noch lebenswerter und attraktiver machen und dies auch entsprechend vermitteln wollen.

Wie aber entwickelte sich das Leben in Bad Honnef und wie wurde diese Entwicklung durch den KVV begleitet, was können wir dem heutigen Rheintourist davon mitgeben?

Honnef als Winzerdorf im Mittelalter, Honnef als Heilbad und staatlich anerkannter Erholungsort mit Kurmittelgebiet, dazwischen erstrecken sich nicht nur Zeitspannen, in diesen Zeitabschnitten gab es auch wichtige Zeitzeugen die neben dem Bürger unsere Stadt als einen Ort mit hohem Erholungswert entdeckten, der darüber hinaus die romantische Seele nicht nur der Deutschen anregte. Maler, Schriftsteller, Dichter und Musiker fanden hier ebenso wie der Weltreisende A. Humboldt, dem die Bezeichnung „Honnef, das rheinische Nizza“ zugeschrieben wird, ihre Erholung und die Muße neue Kräfte zu sammeln.

Um die Jahrhundertwende, mit der Erschließung der 1. der drei Heilquellen, der Drachenquelle und dem Bau des 1. Badehauses, dem Bau des Kurhauses und dem Besuch durch die Königin von Schweden, durch Königin Sophie, begann Honnef sich in eines der mondänen Badeorte Mitteleuropas einzuordnen. 1936 wurde die Grafenwerther Heilquelle erbohrt und nach dem 2. Weltkrieg die Edelhoffquelle.

                                        

                                                               historische Ansicht Kurpark  

Seitdem der Heilbadtitel und die Kuren auf Rezept der BfA kein Thema mehr sind, seitdem stellt sich nicht nur in Bad Honnef, sondern auch andernorts die Frage nach der Kur und der Erholung immer mehr als die Frage nach der Erholung im Rahmen eines Kurzurlaubs mit den diversen Möglichkeiten der Kur-Anwendungen unter dem nun mehr und mehr sich durchsetzenden Begriff der Wellness. Diese Entwicklung hat der KVV begleitet und aktiv aufgegriffen indem er unter anderem auch mit Bürgeraktionen der Forderung nach einer Anerkennung als Stadt im Grünen mit Kurmittelgebiet zum Efolg verhelfen konnte. Im Jahre 2000 erhielt unsere Stadt die staatliche Anerkennung als

                                     „Erholungsort mit Kurmittelgebiet“

                         

                         Urkundenverleihung am 29. Mai 2000 durch den Regierungspräsidenten
                         Jürgen Roters an Bürgermeister Peter Brassel

Damit sollte auch ein Garant geschaffen sein für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt, einer Umwelt mit Heilquellen, intakter Naturbereiche (Siebengebirge) und einer zudem sagenumwobenen romantischen Rheinlandschaft, in der sich nicht nur Gäste wohlfühlen, sondern auch wir die Honnefer Bürger gut leben und alt werden können. Der Erholungsort mit Kurmittelgebiet unterliegt einem besondern Schutz, was die Landschaft und das Stadtbild angeht, womit auch die hohe Lebensqualität unserer Stadt erhalten bleibt. Dies wird zudem begleitet und muss seine Unterstützung erhalten durch die neu errichtete Fachhochschule, die gerade auch im touristischen Engagement in Lehre und Ausbildung an örtliche Gegebenheiten anknüpfen können sollte. Mit den Leitbildern 2010 der Stadt Bad Honnef, von 5 Arbeitskreisen, zusammengesetzt aus Bürgerinnen und Bürgern, erarbeitet und vom Rat der Stadt beschlossen, stimmt der KVV im Grunde überein und fordert deshalb alle Bürger auf, gemeinsam mit dem KVV dafür einzutreten und daran mitzuarbeiten, dass diese Leitbilder auch entsprechend umgesetzt werden.

Kurhaus Drachenfels Marktplatz Bad Honnef